• Sicherheit durch Mund- und Nasenmasken von STUCO
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Weshalb welche Maske

Die Japaner tun dies nicht zum Selbstschutz, sondern aus dem höflichen Wunsch heraus, andere nicht Bakterien oder Viren auszusetzen. Schon bei einem leicht kratzenden Hals ist hier die Maske selbstverständlich.

In Europa wurde die Mund- und Nasenmaske mit Krankenhäusern bzw. anderen negativen Erinnerungen assoziierte. Diese negative Assoziierung wandelt sich so dass derzeit die Mund- und Nasenmaske als besonderes Achtsamkeitsaccessoire in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz sehr geschätzt wird.

Zurzeit stellt sich allerdings in zunehmendem Maß immer wieder die Frage - Welche Maske soll ich tragen?

Doch was nützen die einzelnen Maskentypen überhaupt - Helfen Schutzmasken beim Coronavirus? Die einfache Antwort der Experten lautet: Ja, aber in unterschiedlicher Art.

Eine von Ihnen getragene Atemschutzmaske hilft nur indirekt Ihnen, sondern hauptsächlich Ihrer Umgebung. Ihnen hilft die selbst getragene Maske sogenannte Schmierinfektionen zu vermeiden, da der direkte Kontakt zu den Schleimhäuten von Mund und Nase durch die Maske verhindert wird. Das Virus kann von infizierten Personen über deren Hände an öffentliche Gegenstände übertragen werden und über Ihre eigenen Hände an Ihre Schleimhäute geraten, kann was zu einer Ansteckung führen kann.

Die normale Mund-Nasen-Schutzmaske, die selbst gebastelte Baumwollmaske auch Community- Maske genannt oder der dichte Schal schützen den Träger vor der Übertragung des Virus nur, wenn eine infizierte Person ebenfalls eine Maske trägt. Der Schutz vor einer direkten Tröpfcheninfektion wird bei der Mund-Nasen-Schutzmaske höher, eingestuft als bei der selbst gebastelten Baumwollmaske oder dem dichten Schal. Im Gegensatz hierzu schützen FFP2 und FFP3 Masken (KN95 & N95-Masken) den Träger auch, wenn infizierten Personen keine Maske tragen.

Im Besonderen ist darauf zu achten, dass die selbst gebastelten Baumwollmasken TÄGLICH bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Bitte nicht in die Mikrowelle oder den Backofen legen, da hier KEINE VIREN abgetötet werden.

Hier noch einmal kurz zusammengefasst welche Kriterien die einzelnen Maskentypen erfüllen sollten:

  1. Mund-Nasen-Schutzmaske (MNS) lieferbar aus Papier oder Vlies (schützt das Umfeld und in gewissem Maß auch den Träger z.B. gegen Schmierinfektionen)
    • 3-lagiges PP-Vliesmaterial Bakterienfiltereffizienz (BFE) > 95%
    • Typ 1, CE konform 93/42/EEC und nach EN 14683-2019 geprüft
    • Anatomisch anpassbare Passform
    • flexible Gummibänder individuell anpassbarer Nasenbügel.
  2. FFP2 / FFP3 - Maske mit oder ohne Ventil (schützt sowohl den Träger als auch das Umfeld – sollte zurzeit Klinikpersonal vorbehalten bleiben):
  3. Selbstgebastelte Maske aus Baumwolle (schützt in erster Linie das Umfeld und geringfügig den Träger):
    • Sollte aus dichtem Baumwollmaterial nach Anleitung genäht sein.
    • Eine gute YouTube-Anleitung mit Bügel finden Sie hier: https://youtu.be/Tm13Jcv9EPo
    • Deren Wirksamkeit hängt hauptsächlich von der Dichte des verwendeten Stoffs ab – zu empfehlen sind kochfeste Baumwollstoffe mit zusätzlich eingenähtem kochfestem Vlies. Ein flexibler Nasenbügel erhöht zudem den Schutz. Die Community-Maske bzw. die Stoffbarriere sollte eng anliegend aufsitzen und während des Tragens nicht angefasst werden. Sobald die Gesichtsmaske feucht ist, verliert sie ihren Schutz und sollte gewechselt und bei mindstens 60 Grad gewaschen werden.
  4. Schal / Halstuch (mäßiger Schutz für Träger und Umfeld, nur größere Tröpfchen werden abgehalten):
    • Ein dichter Schal kann ebenfalls nützlich sein und sollte auch aus Baumwolle bestehen. Wenn Sie durch den Stoff pusten und keinen Luftzug auf der anderen Seite spüren, ist der Schal bzw. das Tuch dicht genug und als Mundschutz geeignet. Bitte beachten Sie bei einem Schal, dass auch dieser nach dem Tragen mit 60 Grad gewaschen werden muss.

Darüber hinausgehende Verhaltens- und Hygiene-Regeln:

Auch wenn Sie eine Gesichtsmaske tragen, sollten Sie in jedem Fall die allgemeinen Verhaltens- und Hygiene-Regeln stets einhalten!

Um bestmöglich vor einer Corona-Infektion geschützt zu sein, empfiehlt das Robert-Koch-Institut die Einhaltung einer breitgefächerten Hygiene- und Verhaltens-Etikette. Dazu gehören regelmäßiges und gründliches Händewaschen (mind. 20 Sekunden), das Einhalten von Husten- und Nies-Regeln (mit Abstand zu Personen, in Taschentuch oder Armbeuge mit anschließendem Händewaschen) sowie ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu Ihren Mitmenschen.

Ebenso sollten Sie sich so wenig wie möglich ins eigene Gesicht fassen, um die Aufnahme möglicher Krankheitserreger über Augen-, Nasen- oder Mundschleimhäute zu vermeiden. Wenn Sie Krankheitssymptome aufweisen, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und vermeiden Sie Kontakt zu anderen.

Passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf und bleiben Sie Gesund!